25 Mrd. Euro Überbrückungshilfen können vom 10.07. bis 31.08. beantragt werden!!

Mit der Überbrückungshilfe soll zielgerichtet den Branchen geholfen werden, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders betroffen sind. Unternehmen, deren Geschäft trotz der Lockerungen noch deutlich eingeschränkt ist, können Zuschüsse zu den Fixkosten bis zu einer Höhe von 150.000 € beantragen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer und erstmals in einem vollständig digitalisierten Verfahren.

Ab dem 8. Juli 2020 können sich diejenigen (Steuerberater etc.), die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Seite registrieren. Ab 10. Juli soll die Antragstellung möglich sein. Spätmöglichstes Datum für einen Antrag ist der 31.8.2020.

Alle Informationen zur Förderung und das Antragsformular finden Sie auf der bundesweit einheitlichen Antragsplattform für das Programm .

Antragsberechtigte: Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist.

Auch Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen. Gleiches gilt für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen.

Durch die Bezugnahme auf den Wirtschaftsstabilisierungsfonds wird gewährleistet, dass mittelständische Unternehmen ohne Begrenzung der Zahl der Beschäftigten Überbrückungshilfe beantragen können, soweit ihr Umsatz nicht 50 Mio. € bzw. ihre Bilanzsumme nicht 43 Mio. € übersteigt.

Umfang der Überbrückungshilfe: Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten und dem Ausmaß des erlittenen Umsatzrückgangs. Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von
­ 80 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzrückgang,
­ 50 % der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50 % und 70 %,
­ 40 % der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 40 % und unter 50 % im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Förderfähige Fixkosten sind unter anderem Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern. Personalaufwendungen für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können in Höhe einer Pauschale von 10 Prozent der Fixkosten geltend gemacht werden.

Um den branchenspezifischen Besonderheiten der Reisebranche Rechnung zu tragen, können Reisebüros auch Provisionsausfälle bei Corona-bedingt stornierten Reisen geltend machen. Ein Unternehmerlohn wird nicht erstattet.

Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 € pro Monat für maximal drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 € pro Monat für maximal drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 € pro Monat für maximal drei Monate. In begründeten Ausnahmefällen können die maximalen Erstattungsbeträge für Kleinunternehmen überschritten werden.